Die Zeit vergeht im Fluge. Vieles hat sich ereignet in den letzten Monaten; zu vieles, um alles in einem Beitrag zu erzählen. Wo sollte ich da nur anfangen? Die emotionale Achterbahnfahrt der Planung und Durchführung einer crowdfunding Kampagne? Das Ausbrechen aus einer schwierigen Situation dank der Unterstützung unzähliger Menschen? Wie ich am Tiefpunkt einen ganz speziellen Menschen kennen gelernt habe, der mir neue Hoffnung gab und mich seither täglich begleitet? Mein neues Zuhause in einer italienischen WG? Warum ich nach einer Woche in Berlin an einem Tag 20h geschlafen habe? Wie ich in New York fast die Nacht auf der Strasse verbringen musste? Warum das Wetter in Boston scheisse ist?
Nein, ich will eine spezielle Lebensgeschichte mit euch teilen, die nichts mit mir selber zu tun hat. Eine Geschichte, die selbst mir zunächst zu unglaublich erschien, um wahr zu sein. Über die Tage lernte ich die Person jedoch besser kennen und habe keinen Zweifel mehr an deren Wahrheit.
Als wir das Gebäude verliessen setzte er seine spezielle Brille auf, die seine empfindlichen Augen gegen das Licht schützen. Kurz zuvor nahm er noch einen letzten tiefen Zug von seinem Spray gegen seine unzähligen Allergien. Essen, Reinigungsmittel, sein Körper reagiert äusserst sensibel auf sämtliche Einflüsse. All zu lange spazieren wir nicht, da seine Rückenschmerzen ihm Probleme bereiten. Stehen ist in Ordnung, lange Zeit gehen, liegen oder sitzen nicht. Ein Blick die Vergangenheit des 34-jährigen Mannes und die körperlichen Beschwerden werden erklärbar.
Es fing bereits in der Kindheit an. Psychisch misshandelt und vernachlässigt von den Eltern wurde er von Verwandten zu Verwandten weiter gereicht, aufgrund der finanziellen Unterstützung des Staates kämpften die Eltern jedoch um das Sorgerecht und erlangten dieses schlussendlich. Er wurde gezwungen bei ihnen leben zu müssen. In der Armee fand er neue Geborgenheit, war im Irak und Afghanistan, bis er von einem eigenen Soldaten in den Rücken geschossen wurde. Zum Glück trug er eine Schussweste, die Wunde ist aber auch nach mehreren Jahren noch gut ersichtlich. Der nächste Schicksalsschlag ist nur schwer verdaulich. Mittlerweile hatte er Frau und Kind, diese wurden bei einem Einbruch erschossen und er ist seither Witwer.
Trotz all der Scheisse, die er erleben musste, weilt er heute noch unter uns und gab nie auf. In der Religion fand er neue Hoffnung und kann wieder lachen, obwohl der Schmerz und die Trauer noch immer tief in seinen Augen erkennbar ist. Selbstverständlich ist dies keine Aufforderung zum Glauben, sondern soll euch selber Hoffnung geben. Egal wie schlimm die Situation momentan aussieht, es gibt immer einen Lichtblick, jemand der bereit ist zu helfen.
Nein, ich will eine spezielle Lebensgeschichte mit euch teilen, die nichts mit mir selber zu tun hat. Eine Geschichte, die selbst mir zunächst zu unglaublich erschien, um wahr zu sein. Über die Tage lernte ich die Person jedoch besser kennen und habe keinen Zweifel mehr an deren Wahrheit.
Als wir das Gebäude verliessen setzte er seine spezielle Brille auf, die seine empfindlichen Augen gegen das Licht schützen. Kurz zuvor nahm er noch einen letzten tiefen Zug von seinem Spray gegen seine unzähligen Allergien. Essen, Reinigungsmittel, sein Körper reagiert äusserst sensibel auf sämtliche Einflüsse. All zu lange spazieren wir nicht, da seine Rückenschmerzen ihm Probleme bereiten. Stehen ist in Ordnung, lange Zeit gehen, liegen oder sitzen nicht. Ein Blick die Vergangenheit des 34-jährigen Mannes und die körperlichen Beschwerden werden erklärbar.
Es fing bereits in der Kindheit an. Psychisch misshandelt und vernachlässigt von den Eltern wurde er von Verwandten zu Verwandten weiter gereicht, aufgrund der finanziellen Unterstützung des Staates kämpften die Eltern jedoch um das Sorgerecht und erlangten dieses schlussendlich. Er wurde gezwungen bei ihnen leben zu müssen. In der Armee fand er neue Geborgenheit, war im Irak und Afghanistan, bis er von einem eigenen Soldaten in den Rücken geschossen wurde. Zum Glück trug er eine Schussweste, die Wunde ist aber auch nach mehreren Jahren noch gut ersichtlich. Der nächste Schicksalsschlag ist nur schwer verdaulich. Mittlerweile hatte er Frau und Kind, diese wurden bei einem Einbruch erschossen und er ist seither Witwer.
Trotz all der Scheisse, die er erleben musste, weilt er heute noch unter uns und gab nie auf. In der Religion fand er neue Hoffnung und kann wieder lachen, obwohl der Schmerz und die Trauer noch immer tief in seinen Augen erkennbar ist. Selbstverständlich ist dies keine Aufforderung zum Glauben, sondern soll euch selber Hoffnung geben. Egal wie schlimm die Situation momentan aussieht, es gibt immer einen Lichtblick, jemand der bereit ist zu helfen.