Am vergangenen Sonntag war der Punkt gekommen, an dem ich Entschied zu kündigen. Wie kam es dazu? Die generelle Stimmung habe ich ja bereits in einem vorherigen Beitrag beschrieben, dazu kam dass Razz sehr OCD ist und alles stets perfekt sein muss und nach ihrem Weg ausgeführt werden muss. Sie wollte, dass Maicon und ich den ganzen Shop betreuen und sie nichts anderes machen muss als Kaffee aus der Maschine lassen und die Kasse bedienen. Maicon erzählte mir, dass es zu Beginn nicht so schlimm war, aber von Woche zu Woche stetig schlimmer wurde. Razz fuhr sogar ein paar Mal früher nach Hause und wir mussten das Zelt alleine abbauen etc... alles in allem war die Atmosphäre einfach nicht gut. Es hätte eine wirklich gute Erfahrung sein können, aber die anfängliche Euphorie wich schnell. Nicht verwunderlich, dass ich in dieser Saison bereits die siebte Person bin, die den Shop verlässt, sei es freiwillig oder unfreiwillig. Es ist schier unmöglich den Erwartungen und Anforderungen dieser Frau gerecht zu werden. Ausserdem waren 25h Arbeit pro Woche vereinbart mit evt. ein paar Überstunden, gearbeitet haben wir rund 50h die Woche.
Am Sonntag Abend gab ich meine Kündigung per sofort bekannt und begann am nächsten Morgen etwas neues zu suchen. Meine erste Anlaufstelle war Cockermouth, da ich kein Internet hatte. Innert zwei Stunden fand ich dort einen Job in einer Bücherei und ein Zimmer in einer WG mit einer Finnin. Die Leute waren wirklich sehr hilfsbereit und eines führte zum Anderen. In einem Café nutze ich das Internet um eine Anfrage auch Couchsurfing zu senden, denn ich wollte so schnell wie möglich weg. Die Stimmung war sehr komisch. Nach der fünf stündigen Rückfahrt war überprüfte ich zu Hause in Leicester sogleich meine Anfrage und zu meinem grossen Glück wurde sie akzeptiert und ich konnte bereits am nächsten Tag dort einziehen. Nun galt es noch eine Arbeit zu für die weiteren Wochen und auch da hatte ich mehr als Glück, denn innerhalb von zwei Stunden hatte ich eine Zusage in Italien, um in einem Hostel zu arbeiten. Gott war ich froh!
Am Dienstag Nachmittag verliess ich bereits die Wohnung in Leicester, was sich als beste Entscheidung überhaupt heraus stellte. Der Fakt, dass mir nur die Hälfte des Lohns bezahlt wurde, weil ich gekündigt hatte, unterstreicht dies nur noch mehr. 200 Pfund verlor ich dadurch. Anyway, ich traf Mike am Nachmittag in der Stadt und später stiess seine Frau Laura hinzu. Beide Anfangs 30 und herzensgute Menschen. Sie ist Kuratorin für Museen und Bloggerin, er Musik Produzent. Wir hatten so viele Gemeinsamkeiten, wir redeten (& tranken) stundenlang bis 4 Uhr Morgens. Zu viel positives hat sich ereignet, um hier aufzulisten, aber mit Mike & Laura habe ich Freunde fürs Leben gefunden, die ich in absehbarer Zeit wieder treffen werde. Durch die beiden lernte ich die Vorzüge, Geschichte und das bunte Treiben in Leicester kennen. Es war wirklich schade, dass ich sie am Mittwoch Abend um Mitternacht bereits wieder verlassen musste und auch sie wollten nicht, dass ich gehe. So kann es gehen, zuerst unbedingt weg aus Leicester und ein paar Stunden später hätte ich für Monate bleiben können. Naja, Wochen, fuck the rain. Im nächsten Beitrag folgt die Einreise naaaach.... PALERMO und meine Arbeit hier (ein Wort: Paradies).
Am Sonntag Abend gab ich meine Kündigung per sofort bekannt und begann am nächsten Morgen etwas neues zu suchen. Meine erste Anlaufstelle war Cockermouth, da ich kein Internet hatte. Innert zwei Stunden fand ich dort einen Job in einer Bücherei und ein Zimmer in einer WG mit einer Finnin. Die Leute waren wirklich sehr hilfsbereit und eines führte zum Anderen. In einem Café nutze ich das Internet um eine Anfrage auch Couchsurfing zu senden, denn ich wollte so schnell wie möglich weg. Die Stimmung war sehr komisch. Nach der fünf stündigen Rückfahrt war überprüfte ich zu Hause in Leicester sogleich meine Anfrage und zu meinem grossen Glück wurde sie akzeptiert und ich konnte bereits am nächsten Tag dort einziehen. Nun galt es noch eine Arbeit zu für die weiteren Wochen und auch da hatte ich mehr als Glück, denn innerhalb von zwei Stunden hatte ich eine Zusage in Italien, um in einem Hostel zu arbeiten. Gott war ich froh!
Am Dienstag Nachmittag verliess ich bereits die Wohnung in Leicester, was sich als beste Entscheidung überhaupt heraus stellte. Der Fakt, dass mir nur die Hälfte des Lohns bezahlt wurde, weil ich gekündigt hatte, unterstreicht dies nur noch mehr. 200 Pfund verlor ich dadurch. Anyway, ich traf Mike am Nachmittag in der Stadt und später stiess seine Frau Laura hinzu. Beide Anfangs 30 und herzensgute Menschen. Sie ist Kuratorin für Museen und Bloggerin, er Musik Produzent. Wir hatten so viele Gemeinsamkeiten, wir redeten (& tranken) stundenlang bis 4 Uhr Morgens. Zu viel positives hat sich ereignet, um hier aufzulisten, aber mit Mike & Laura habe ich Freunde fürs Leben gefunden, die ich in absehbarer Zeit wieder treffen werde. Durch die beiden lernte ich die Vorzüge, Geschichte und das bunte Treiben in Leicester kennen. Es war wirklich schade, dass ich sie am Mittwoch Abend um Mitternacht bereits wieder verlassen musste und auch sie wollten nicht, dass ich gehe. So kann es gehen, zuerst unbedingt weg aus Leicester und ein paar Stunden später hätte ich für Monate bleiben können. Naja, Wochen, fuck the rain. Im nächsten Beitrag folgt die Einreise naaaach.... PALERMO und meine Arbeit hier (ein Wort: Paradies).
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen